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Architektur/Bauen

AgV warnt vor „einlullender“ Fertighauswerbung

    Verbraucherschützer kritisieren unzureichenden Wettbewerb bei Häusern „von der Stange“ Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) hat am Mittwoch alle Bauinteressenten davor gewarnt, die Entscheidung für ein Fertighaus als Schlüssel für komplikationsloses und damit sorgenfreies Bauen zu betrachten. Die vereinbarten Festpreise würden nicht selten bis zu 30 Prozent überschritten und führten zu einer entsprechenden Überschuldung der Käufer. Die Fertighausbranche, die bei Neubauten in Westdeutschland nur einen Marktanteil von knapp 8 Prozent erreicht, errichtet in den neuen Bundesländern inzwischen jedes vierte Einfamilienhaus. Allein 1994 nahmen die Umsätze der großen Herstellerfirmen um 20 Prozent… Weiterlesen »AgV warnt vor „einlullender“ Fertighauswerbung

    Jedes zehnte Eigenheim ein Fertighaus

      Jahreshauptversammlung des Bundesverbands Deutscher Fertigbau in Baden-Baden Mit Qualitätsgemeinschaft für 1993 gerüstet / Wärmeschutzverordnung verschärfen Baden-Baden (wmo). Nach mageren Jahren mit schwacher Bautätigkeit haben die Fertigbauer heute einen Anteil von rund zehn Prozent an den bundesweit gebauten Ein- und Zweifamilienhäusern. Laut Statistischem Bundesamt (Wiesbaden) sind 1988 für 9299 Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise Baugenehmigungen erteilt worden. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (Bonn), in dem die führenden Unternehmen der Branche zusammengeschlossen sind, veranstaltet heute in Baden-Baden seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes. BDF-Präsident Hans Weber aus Rheinau-Linx leitet sei drei Jahren die… Weiterlesen »Jedes zehnte Eigenheim ein Fertighaus

      Zufrieden mit Architektenleistung

        Marktforschungs-Soiree in Berlin Mehr als drei Viertel der privaten Bauherren, die mit einem Architekten gebaut haben, würden dies wieder tun (78,2%). Bei der Konkurrenz dagegen würde sich nur jeweils eine knappe Mehrheit wieder für den gleichen Anbieter entscheiden, nämlich 56,2% der Bauträger- und 52% der Fertighaus-Kunden. Das ist ein Ergebnis einer Marktforschungsstudie „Monitor Bauen und Wohnen“, die am 22. November 2007 in Berlin im Rahmen der Netzwerkkampagne „wie weiter wohnen“ in Auszügen öffentlich vorgestellt wird. Auch in der Bewertung der Transparenz des Angebotes und der Kostensicherheit der Planungen bestätigt sich… Weiterlesen »Zufrieden mit Architektenleistung

        Radioaktivität in Baustoffen und Wohnungen

          Radioaktivität kommt aus der Natur Eine natürliche Radioaktivität findet sich in manchen Natursteinen wie Bims, Granit und Basalt in unterschiedlicher Intensität. Manche Landstriche weisen hohe (z.B. Kerala in Süd-Indien), andere sehr niedrige Radioaktivität (z.B. Nordseeküste) auf. Die Menschen dieser Landschaftzonen sind an die jeweilige Radioaktivität über Generationen angepaßt. Durch Baustoffe kann es nun in den Gebäuden zu einer vermehrten Radioaktivität kommen, so kann diese z.B. nachgewiesen werden in Industrieaschen, Chemiegips; aber auch Ziegelprodukte, Lehm, Klinker und Fliesen, insbesondere manche ihrer Glasuren können entsprechende Auffälligkeiten zeigen. Radon wird eingeatmet und beginnt… Weiterlesen »Radioaktivität in Baustoffen und Wohnungen

          Ich muss etwas gestehen

            Ich wollte nicht Architekt werden Ich wollte Wohnungen bauen. Praktische, schöne, gemütliche, bezahlbare Wohnungen. Orte, wo man sich bei sich selbst fühlt. Zu Hause. Wo man bleiben darf, egal was passiert. Heimat. In meinen jungen Jahren hat mir da etwas gefehlt. So geht es nicht wenigen Menschen. Manche merken es nicht. Haben viel zu tun. Oder Besseres. Weil es so teuer ist, das gute Wohnen, wollte ich es billiger machen, damit es sich jeder leisten kann. In der Stadtbücherei in Salzgitter-Bad (das früher mal ein schöner Ort gewesen ist –… Weiterlesen »Ich muss etwas gestehen

            Die Macht der Räume

              Architekten beeinflussen durch die Gestaltung der Lebensräume unser Verhalten und Empfinden. Welche Bedürfnisse Bauherren aus psychologischer Sicht berücksichtigen sollten, darüber forscht und berät die Architekturpsychologie

              Badeort Saaside In Florida

              Prince Charles hatte doch Recht

                Bei der Planung neuer Ortsteile des „New Urbanism“ entsteht der Städtebau vor der Einzelarchitektur. Eine Planwerkstatt aus Investoren, Stadtplanern und Anwohnern entwickelt ein Muster aus Straßen, Plätzen und Grünanlagen, die traditionellen Mustern folgen. Wichtig ist eine Hierarchie der Orte, vom Zentrum mit öffentlichen Einrichtungen, Büros und Läden bis zum Einzelhausbezirk. Es wird eine Mischung verschiedener sozialer Schichten und Altersgruppen angestrebt.

                Ein Haus, das ohne Heizung auskommt

                  Das Bürogebäude wird nur von der Abwärme der Menschen, der Geräte und der Lampen geheizt. Statt einer kontrollierten Lüftung gibt es schlichte Klappen in der Fassade, die automatisch aufgehen, wenn die Luft zu stickig oder die Temperaturen zu hoch werden. Im Haus findet man keinen Heizkeller, keine Kühlrohre, keine Lüftungsschächte.

                  Aus Abfallwärme wird elektrische Energie

                    Viele Milliarden Kilowattstunden gehen pro Jahr in Form von Wärme verloren, weil die Temperatur zu niedrig ist. Man könnte die Energie nutzen, um Strom zu erzeugen.

                    Generationenwohnen heißt Nachbarschaft

                      Das neue Age-Dossier zeigt, wie es in Generationensiedlungen gelingen kann, Nachbarn in unterschiedlichen Lebensphasen zusammenzubringen. Viele Menschen möchten im Alter in einem generationengemischten Wohnumfeld leben. Gleichzeitig werden mit «Generationenwohnen» viele Erwartungen und Hoffnungen verbunden. Für das neue Age-Dossier wurden Forscherinnen und Forscher, Projektverantwortliche sowie Bewohnerinnen und Bewohner von generationengemischten Siedlungen nach dem Kern des Generationenwohnens befragt. Seit 2002 fördert die Age-Stiftung Projekte mit innovativen Elementen zum Thema Wohnen und Älterwerden. Zu den Publikationen der Age-Stiftung: https://www.age-stiftung.ch/publikationen/

                      Stadt und Urbanität

                        von Hartmut Häußermann und Walter Siebel Hartmut Häußermann ist Professor für Stadt- und Regionalsoziologie am Fakultätsinstitut Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät III an der Humboldt-Universität Berlin, Walter Siebel ist Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalforschung an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Urbanität verbinden wir seit Georg Simmels Essay „Die Großstädte und das Geistesleben“ mit Größe, Dichte und Vielfalt, aber auch mit einer bestimmten Gestalt der Stadt. Dieses Bild enthält drei formale Elemente: Zentralität, also ein bauliches und funktionales Gefälle vom Zentrum zur Peripherie; Gegensatz zum Land, also ein klar ausgeprägtes Gegenüber… Weiterlesen »Stadt und Urbanität

                        Überlegungen zur Stadtentwicklung für das 21. Jahrhundert

                          Die Stadt war die Wiege der Demokratie im antiken Griechenland, sie war der mittelalterliche Ort der Sehnsucht, an dem die Luft frei machte, die Stadt war das Pandämonium in „Metropolis“, und in „Berlin Alexanderplatz“ wurde sie zum topographischen Sinnbild der moralischen Auflösung der Menschen. In Blade Runner schließlich spiegelt die verseuchte Stadt die Trostlosigkeit der Zukunft in den 80er Jahren. Vom Traum zum Trauma: Bilder und Mythen von der Stadt gibt es ebenso viele wie Städte selbst. Oft suchen sie die Vision von einem besseren Leben in einer besseren Stadt.… Weiterlesen »Überlegungen zur Stadtentwicklung für das 21. Jahrhundert

                          Leises Windkraftwerk fürs Hausdach

                            US-Forscher haben eine kompakte Windkraftanlage entwickelt, die weitgehend ohne bewegliche Teile auskommt. Sie ist sehr leise und kompakt – und könnte deshalb sogar auf einem Wohnhaus Strom erzeugen.

                            Jeder Mensch braucht ein Stück Garten

                              Jeder Mensch braucht ein Stück Garten, wie klein es auch immer sein mag, so dass er in Kontakt mit der Erde und deshalb mit etwas Tieferem in ihm selbst bleibt. C. G. Jung

                              Die Bautischlerei

                                Traditionelle Handwerksarbeit Wer es mit alter Gebäudesubstanz zu tun bekommt, muss sich zwangsläufig mit der Handwerksarbeit vergangener Zeiten auseinandersetzen. Dieses Buch ermöglicht den Zugriff auf traditionelles Fachwissen. Das Werk gibt einen umfassenden Überblick über die Standards der Bautischlerei um 1920 und ist ein unentbehrlicher Ratgeber für Pflege und Instandsetzung älterer Gebäude. Es ist von einem Praktiker für Praktiker geschrieben worden. Daher umfasst es nicht nur alle gängigen Techniken der Holzbearbeitung, sondern auch das Maßnehmen und Zuschneiden sowie die Praxis geometrischer Konstruktionen. Typische Elemente wie Fenster und Fensterläden, Türen, Treppen, Fußböden,… Weiterlesen »Die Bautischlerei

                                Freistehendes Einfamilienhaus

                                Hamburg verbietet Einfamilienhäuser – auf Initiative eines Grünen-Politikers

                                  Ein Problem sind die freistehenden Einfamilienhäuser wirklich; nicht nur ökologisch sondern auch soziologisch. Sie sind auch viel zu teuer für das was sie bieten. Mit 2- bis 3- geschossigen Stadthäusern, also ohne Abstand (manche nennen es Reihenhaus), könnte man eine hohe Bebauungsdichte, gutes nachbarschaftliches Leben und ökologisch hochwertge Siedlungen zu verträglichen Preisen bauen…

                                  Architektur am Ende

                                    Ein paar beeindruckende Videos von Architektur, die weg musste. Noch eine offizielle 9/11 Version: Wikipedia …und Nachdenken über Ground Zero mit: Dimitri Khalezov Das Empire State Building steht immer noch – nachdem ein B 25 Bomber hineingeflogen ist. 18.08.2022 Mit einem Tweet unterstellt der Sprecher des chinesischen Außenministeriums den USA, für 9/11 selbst verantwortlich zu sein.