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Architektur/Bauen

Ist das eine Sitzbank?

Schön hässlich – public design

    Warum es auf vielen Stadtplätzen wie in neumodischen Büros aussieht von Wolfgang Ullrich, DIE ZEIT 28.08.2003 Weil auch ein Mülleimer heutzutage kein Mülleimer mehr sein darf, bekommt er kurzerhand einen Namen verpasst. Er heißt Vincenzo oder Enzo, und seine Kollegin, die gewöhnliche Straßenbank, hört neuerdings auf Namen wie Charisma, Piazza oder Siesta. Auch Mauritius, Elba oder Mallorca trifft man seit kurzem auf unseren Straßen, es sind Buswartehäuschen. Immer neue Produkte mit immer neuen Namen füllen den öffentlichen Raum, und nichts… Weiterlesen »Schön hässlich – public design

    Bauen von Morgen – Zukunftsthemen und Szenarien

      Eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Wir leben in einer Zeit, die durch wach­sende Komplexität, Dynamik und Unsicherheiten geprägt ist. Liebgewonnene Gewohnheiten werden in Frage gestellt, eingeübte Alltags-­ und Arbeitsprakti­ken in unserer Lebenswelt müssen an die neuen Anforderungen angepasst werden. Auch die Welt der Architek­tur und des Bauens bleibt davon nicht unberührt. Sie prägt den Lebensraum von Menschen und damit auch die Welt von morgen. Aktuell wird die Bauwelt… Weiterlesen »Bauen von Morgen – Zukunftsthemen und Szenarien

      „Urbane Gebiete“ – baulich-gestalterische Strategien und stadträumliche Qualitäten für eine neue Baugebietskategorie

        Eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) „Die Stadt ist gebaut“ (Koch 1988). In Folge der Urbanisierung überlagern sich auf immer kleiner werdendem Stadtraum vielfache Ansprüche im Spannungsfeld zwischen Dichte, Mischung, Akzeptanz und Aneignung. Mit den Werten der nachhaltigen europäischen Stadt sind Ansätze beschrieben, diesen Raum haushälterisch und qualitätsvoll weiterzubauen und Funktionstrennungen zu überwinden. Durch eine angemessene Mischung von Wohnen, Arbeiten, Bildung, Versorgung und Freizeiteinrichtungen in Verbindung mit kurzen Wegen… Weiterlesen »„Urbane Gebiete“ – baulich-gestalterische Strategien und stadträumliche Qualitäten für eine neue Baugebietskategorie

        Die Bedeutung des Zwischenraums als Komplementärraum der Wohnung

          Redefine the In-Between Eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Wohnqualität wird nicht nur von der eigenen Wohnung, sondern zum grossen Teil von den Interaktionen mit dem Wohnungsumfeld beeinflusst. Den Zwischenräumen im unmittelbaren oder nahen Wohnungsumfeld kommen hier eine besondere Bedeutung zu. Auch deshalb, weil durch ein gelungenes Wechselspiel von baulicher Gestaltung, Nutzungsangeboten und Betriebskonzept die private Wohnfläche um Aneignungsmöglichkeiten jenseits der eigenen vier Wände ergänzt werden kann. Mit der… Weiterlesen »Die Bedeutung des Zwischenraums als Komplementärraum der Wohnung

          Hausbau mit dem 3D-Drucker

            Mehr Tempo – und neue Chancen? Wie 3D-Druck den Hausbau verändert Ein DPA-Artikel von Yuriko Wahl-Immel Hausbau aus dem 3D-Drucker: Die Technologie steht noch am Anfang. Viele sehen darin Chancen für den Wohnungsbau – und den Wiederaufbau nach Katastrophen. Druckzeit statt Bauzeit, Zweierteam statt Baukolonne, Betonschichten aus einer Riesenpumpe statt Stein-auf-Stein. In Deutschland stehen seit Kurzem die ersten zwei Wohnhäuser, die mit einem 3D-Betondrucker errichtet wurden, in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Als bundesweite Premiere hat der Bauzulieferer Peri ein zweigeschossiges Einfamilienhaus… Weiterlesen »Hausbau mit dem 3D-Drucker

            Bemerkungen über Architektur

              „Stylish“ ist für mich ein negativ besetzter Begriff – insbesondere wenn Architektur gemeint ist. Architektur verkommt immer mehr zum modischen, aber zweckfernen, Produkt-Design mit begrenzter Erträglichkeitsdauer. Für viele Medien ist es schon große Architektur, wenn ein Haus nicht wie ein Haus aussieht, sondern wie ein Wohnwagen, ein Badezimmerspiegelsschrank, eine Waschmaschine oder ein Kanzleramt. Wer Ziegel auf dem Dach hat, gilt als ästhetisch nicht ganz dicht. Tom Wolfe bemerkt in seiner Abrechnung mit dem sogenannten Funktionalismus, „From Bauhaus to Our House“,… Weiterlesen »Bemerkungen über Architektur

              Ein Eigenheim macht weniger glücklich als erwartet

                Wirtschaftswissenschaftler haben untersucht, wie sich der Erwerb einer eigenen Immobilie auf die Lebenszufriedenheit auswirkt. Der positive Effekt auf die Zufriedenheit hält weniger lange an, als die Leute erwarten.