habito

gesund bauen, anders wohnen, besser leben

Anders wohnen als gewohnt

Aktion

Charlottenburger Wohn-Clique
Die Charlottenburger Wohn-Clique ist eine Initiative von Menschen, die ihre eigene Wohnsituation drinnen und im Wohnumfeld verbessern, eine freundliche Nachbarschaft pflegen und bei einer positiven Stadtentwicklung mitwirken wollen. Treffen und Aktivitäten können in der Gruppe “Wohnkomplex” bei groops.de organisiert werden.
Wohnkomplex – gesund bauen, anders wohnen, besser leben
Zum Vereinbaren von Gruppen-Aktivitäten steht Euch die Gruppe „Wohnkomplex“ im Portal groops.de zur Verfügung. „Wohnkomplex – Warum wir andere Häuser brauchen“ heißt auch ein Buch von Niklas Maak, das viele gute Anregungen zu unserem Thema liefert. „Warum sind unsere Städte trostlos, die Vororte ein Desaster, die Häuser – bis auf wenige Ausnahmen – so indiskutabel und hässlich“ fragt er und behauptet: „Ohne gute Architektur gibt es auch kein gutes Leben“. Er zeigt, warum so selten gut gebaut wird und wie Häuser aussehen könnten, die auf unsere Bedürfnisse wirklich eingehen.

Zum Beispiel…

R50
Ritterstraße 50. Gemeinschaftliches Wohnprojekt in Berlin-Kreuzberg (Video).
Eine Bildergalerie gibt es auf der Seite vom BauNetz.
Spreefeld
Spreefeld Berlin ist ein Projekt für gemeinschaftliches Wohnen und Arbeiten in der Berliner Innenstadt, am Spreeufer gelegen zwischen Mitte und Kreuzberg. Die Spreefeld Berlin eG errichtet drei zusammenhängende Gebäude mit insgesamt ca. 6.000 bis 8.000 qm Wohn-und Nutzfläche überwiegend für Wohnnutzung der Mitglieder, ergänzt um Räume für gewerbliche, öffentliche und noch nicht feststehende Nutzungen.
THF Baugemeinschaft
Tempelhofer Berg, Schwiebusser Str. 42 – 44, 10965 Berlin
Mehrgenerationen Passivhaus
Schönholzer Straße 13/14, 10115 Berlin
Neubau Mehrfamilienhaus
Berlin Pankow
Prenzlauer Welle
Czarnikauer Straße 9-10, 10439 Berlin
Wohnhaus Große Seestrasse 13-14
13086 Berlin Weißensee
Baugruppenhaus
Auguststraße 51, 10119 Berlin
Experiment Gemeinschaft
Neue Wohnbauten in Berlin. Präsentiert vom Architekturportal
DETAIL
noch mehr Wohnungsbauten…

Christopher Alexander: „Eine Muster-Sprache“

Eine Muster-Sprache (Christopher Alexander)
Städte – Gebäude – Konstruktionen
Die wohl bekannteste und spektakulärste Veröffentlichung von Alexander. Aufbauend auf der Diagramm-Theorie in dem Buch Notes on the synthesis of form entwickelte Alexander diesen Ansatz in Form von pattern weiter. Das Buch stellt einen als praktische Anleitung gedachten Versuch dar, komplexe Architektur durch Verwendung von Pattern entwerfen zu können. Er schlägt 253 pattern vor, beginnend mit der Region, über die Stadt, Stadtquartiere, Gebäude, Konstruktion bis hin zu Ausstattungsdetails.
Ein pattern ist jeweils durch das Problem (den Konflikt), die Lösung und die Begründung beschrieben. Alle Pattern sind durch eine Language miteinander verbunden: zu jedem pattern sind die zugeordneten pattern angegeben, sowohl die mehr detaillierenden (Subpattern) oder auch die allgemeineren pattern.
Öffentliches Zimmer im Freien (Kap. 69)
Hierarchie von Außenräumen (Kap. 114)
Gemeinschaftsbereiche in der Mitte (Kap. 129)
Gemeinsames Essen (Kap. 147)

Medien

Wohnkomplex – Warum wir andere Häuser brauchen
Buch von Niklas Maak mit vielen guten Anregungen für alle, die anders besser wohnen und leben möchten. „Warum sind unsere Städte trostlos, die Vororte ein Desaster, die Häuser – bis auf wenige Ausnahmen – so indiskutabel und hässlich“ fragt er und behauptet: „Ohne gute Architektur gibt es auch kein gutes Leben“. Er zeigt, warum so selten gut gebaut wird und wie Häuser aussehen könnten, die auf unsere Bedürfnisse wirklich eingehen.
Gemeinschaft macht uns stark – Wie wir im Alter leben wollen (Radio)
Sinkende Renten, teure Mieten – wie können wir da im Alter gut leben? Alte Modelle haben ausgedient: selbst auf dem Land ist kein Verlass mehr auf die Familie als Ort für Pflege und Betreuung. Die eigenen Kinder wohnen weit weg oder stehen im Berufsleben. Traditionelle Rollenkonstellationen, in denen die Frau erst die Kinder und später die Alten betreut, werden aufgeweicht – zu Hause sitzt keiner mehr, der sich um Hilfebedürftige kümmern könnte. Auch der Staat hilft nur in Maßen – steigende Pflegekosten für immer mehr Alte bringen ihn an seine Grenzen. Da bleibt den Menschen nur eines: sich selbst zu organisieren und neue Wahlfamilien zu finden. Bayern 2 Radio 29.01.2013.
Restlaufzeit
Rentenlücke, Einsamkeit, Wundliegen – unter den Babyboomern grassiert die Panik vor dem Altern. Gegen Pflegeangst und Demenzphobie gibt es nur ein Mittel: heute anfangen, das Alter zu planen. Unterhaltsam, ehrlich und informativ erzählt Hajo Schumacher, welche Ruhestandsmodelle bezahlbar sind, die Menschenwürde wahren und Spaß machen.
Soziale Architektur und ihre Elemente
Architekturelemente und Verhaltensweisen der Bewohner. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Wohnberatung e. V. und dem Deutschen Werkbund 1976.
Neubau-Offensive der GEWOBAG
Die Wohnungsbaugesellschaft Gewobag wird in den nächsten Monaten kräftig in den Bau neuer Wohnungen investieren. An acht Standorten will sie 215 bezahlbare Mietwohnungen errichten. Die neuen Häuser entstehen in Baulücken…(weiter).
Neubau: Die Architekten sind nicht schuld!
Es ist zum Klotzen. Das Neue ist nicht immer das Schönere. Aber nicht immer liegt es an den Architekten.
Neubau für Kaltmieten unter zehn Euro nicht mehr möglich
Neue Wohnungen sind in Deutschland zu bezahlbaren Mieten nicht mehr zu bauen. Das ist das Fazit einer Studie im Auftrag von Baubranche, Wohnungswirtschaft und Deutschem Mieterbund.
Geht doch!
Wohnungsbau in chic und günstig. Die „Treskow-Höfe“ in Karlshorst. Für 60 Mio. Euro entstand ein neues autofreies Stadtquartier zu Mieten zwischen 7 und 10,50 Euro pro Quadratmeter.
Neubaumiete 4,78 Euro
Ein schönes Beispiel aus Salzburg, wo ähnliche Verhältnisse herrschen, wie in Berlin, was Wohnungsknappheit und Mietpreise angeht. Ein Bericht in der TAZ vom 10.11.2012
Der Kiez der Selbstbestimmten
Am Klausenerplatz in Charlottenburg nehmen Engagierte das Heft in die Hand.
Persönlichkeitsveränderungen im Alter (Radio)
Es ist nie zu spät für etwas neues. SWR2 Impuls. Von Kristina Hortenbach. Studie von Jule Specht an der FU Berlin anhören.
Der Pakt der Rentner
In Ebersberg leben drei Ehepaare und drei alleinstehende Frauen gemeinsam unter einem Dach. Wie funktioniert so eine Hausgemeinschaft?
Schöne Aussichten im Alter – Wie ein italienisches Dorf unser Leben verändern kann
Alte Menschen werden aus den Heimen herausgeholt. Ein altes, zum Sterben verurteiltes Dorf wiederbelebt: Das ist das erstaunliche Ergebnis eines großartigen Modellversuchs in Italien. Die Journalistin Dorette Deutsch erzählt davon, aber auch von zahlreichen anderen Projekten alternativen Lebens im Alter auch in Deutschland.
Wohnen, wo niemand wohnen will
Rollberg-Kiez oder: Warum wohlhabende Rentner freiwillig in ein Berliner Sozialbaughetto ziehen.
Shareconomy erobert das Wohnen
Wohnraum in München ist teuer und knapp. Mit FRIENDS realisiert die LBBW Immobilien jetzt ein neues, zukunftsweisendes Wohn- und Architekturkonzept, das nicht nur bezahlbaren Wohnraum bieten will, sondern auch den Trend zum Teilen mit „Sharing Spaces“ für den Wohnbereich aufgreift.
Wünsch dir was
Ein Architekt hat eine schlichte wie sensationelle Idee: Menschen sind sehr unterschiedlich, also müssen es ihre Wohnungen auch sein
Nachbarschaft
Gute Nachbarschaft ist Nachbarn sehr wichtig. Was bedeutet das konkret? Der Hamburger Fotograf Andreas Herzau macht sich auf, um Antworten auf diese Frage zu finden. Ein halbes Jahr wird er mitten in der gewachsenen Nachbarschaft einer Reihenhaus-Anlage in Kaiserslautern als teilnehmender Beobachter leben. Immer dabei: Seine Kamera. Beim Blumengießen, Rasenmähen, Geburtstagfeiern, Grillen und Fußballspielen. Das Ergebnis: Ein Bildband über Nachbarschaft in Deutschland heute. Ergänzt wird dieses Schlaglicht durch Aussagen und Portraits zehn prominenter Deutscher, von Hellmuth Karasek bis Udo Lindenberg, sowie einen stadtsoziologischen Essay des Inhabers des Lehrstuhls für Städtebau an der HCU Hamburg, Professor Bernd Kniess.
Neue Formen des Zusammenlebens: Mehr als wohnen (von Andrea Kucera)
Gemeinschaftliche Wohnformen sind eine Hinterlassenschaft der 1968er Bewegung und erleben derzeit eine Renaissance. Vor allem in den Genossenschaftshochburgen Winterthur und Zürich wird mit neuen Wohnformen experimentiert.
Interessante Projekte
Die Plattform openberlin.org ist ein Werkzeug für partizipative Stadtentwicklung, der Selbstverwaltung, der räumlichen Transformation und Ideenproduktion…
Reiche Senioren finden keine Wohnung
Die meisten Senioren haben genug Geld für die Miete oder den Kauf einer altersgerechten Wohnung, aber die passenden Angebote fehlen.
Investoren bauen zwar, jedoch vollkommen am Bedarf vorbei.
Sozialer Wohnungsbau? Was für ein Quatsch!
Das Städteplaner-Geschwurbel der letzten Jahrzehnte zeigt, dass man immer noch nicht begriffen hat, was Millionen Menschen in die Städte zieht: „lebensvolle Gebiete“, etwas zwischen Kiez und Slum.
Die Raumteiler – Moderne Hausgemeinschaften
Wohnanlagen mit Partyräumen, Lounge und Dachgärten für alle kommen in Mode. Das soll die Gemeinschaft fördern und entspricht dem gegenwärtigen Trend zur Sharing-Kultur. Doch brauchen wir das?
Über das Wesen von Zwischenräumen
Warum ergeben sich selbst überlassene Siedlungsprozesse keine guten Räume, sondern nur favelas, gececondus, Lagos, Kalkutta? Vermutlich, weil die Stadträume von Wohngebieten einer sozialen Übereinkunft bedürfen, zumindest der Beteiligten, der Nutzer. Aus der Summe bloßer Egoismen ohne Übereinkunft entstehen keine Stadträume. Allenfalls Einfamilienhauswüsten. Oder Las Vegas.
World Changing – Das Handbuch der Ideen für eine bessere Zukunft.
Der Verlag (Knesebeck):
„Die Bibel der Nachhaltigkeit und DAS Handbuch für bewusstes Leben im 21. Jahrhundert.
Mit einem Vorwort von Al Gore.
549 Einzelbeiträge von 69 Autoren zu den 7 Themenschwerpunkten Konsum, Wohnen, Städte, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, unser Planet. Gestaltet vom TOP-Grafikdesigner Stefan Sagmeister.“
Wie du wohnst, so lebst du. Möbel und Identität. (Radio)
Umgeben Sie sich gern mit guten Dingen von zeitloser Qualität? Oder ist Ihnen das Dahoam is dahoam-Gefühl wichtig? Oder bevorzugen Sie flexible, preiswerte Designer-Möbel? Jedenfalls gehört zu jedem Möbelkauf eine Erzählung. Bayern 2 Radio 05.05.2012
Wohnen im Alter oder: Wie wollen wir morgen leben?
Die Wohnung bietet Schutz, Geborgenheit und Sicherheit. Das Gefühl des „Zu-Hause-Seins“ ist in jedem Lebensalter wichtig. Weil Ältere im Allgemeinen mehr Zeit zu Hause verbringen als jüngere Menschen, gewinnen die Wohnung und das Wohnumfeld mit dem Alter zunehmend an Bedeutung.

Links

BAGSO
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. vertritt über ihre mehr als 110 Mitgliedsorganisationen etwa 13 Millionen ältere Menschen in Deutschland.
cohousing-berlin
Die neue Website vom ehemaligen wohnportal-berlin.de, mit einem Schwarzen Brett („Sucht ihr Leute für euer Projekt? Habt ihr etwas mitzuteilen? Hier könnt ihr alles posten, was für andere CoHousing-Interessierte von Belang sein kann.“) Außerdem kann man nach nach Projekten suchen – z.B. in
Charlottenburg
FGW (ehem. FGWA)
Forum für gemeinschaftliches Wohnen (im Alter) – Bundesvereinigung e.V. (FGW e.V.), bundesweites Netzwerk von Wohnprojektgruppen und Wohnprojektinteressierten. Sie informieren, beraten und setzen sich ein für gemeinschaftliche Wohn- und Hausgemeinschaften. Sie organisieren den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Initiativgruppen, Projekten und Interessierten und zwischen Planern, Beratern und Projektgruppen.
Mietshäuser-Syndikat
Der Verein MIETSHÄUSER SYNDIKAT ist ein Solidarzusammenschluß im Mietshausbereich. Es ist gemeinsames Ziel aller Vereinsmitglieder, die Entstehung selbstorganisierter Mietshausprojekte zu unterstützen und politisch durchzusetzen: menschenwürdiger Wohnraum, das Dach überm Kopf, für alle.
– Syndikatsprojekte in Berlin
Modellprogramm Wohnen
Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen Freiburg
In Freiburg existieren verschiedene Wohnprojekte, die sich in unterschiedlichen Stadien der Realisierung befinden. Einige haben sich zum Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Interessen zu verfolgen, Erfahrungen auszutauschen und durch Lobbyarbeit ihre Anliegen in die Stadtpolitik einzubringen.
Netzwerk Wohnprojekte
Wohnprojekte-Atlas. Beispiele aus Bayern.
Neues Wohnen
Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
O.L.G.A. Nürnberg
Oldies leben gemeinsam aktiv. Sie wollen:
– so lange wie möglich, selbstbestimmt und selbstverantwortlich leben, jede in ihrer eigenen Wohnung.
– in Gemeinschaft frei aber nicht allein, bei größtmöglicher Autonomie der Einzelnen wohnen.
– sich gegenseitig unterstützen und helfen – wenn nötig, mit Hilfe von außen.
– eine Alternative zu betreutem Wohnen und Altenheim wagen, sich nicht nur auf „den Staat“ oder „die Familie“ verlassen.
– lebendig und wendig bleiben durch gegenseitige Anregungen und gemeinsame Unternehmungen.
Ökotop Düsseldorf
Das ÖKOTOP HEERDT ist ein von engagierten Bürgern entwickeltes
Modell für ein integriertes System aus Biogärten, zurückgewonnenen
Naturfreiräumen mit einer Vielzahl verschiedener Biotope, einem gärtnerischen
Betrieb, einer ökologischen Siedlung, …
Römerpark Ulm
Private Baugemeinschaft unter Projektleitung der Stadtverwaltung
Selbstnutzer Leipzig
Hier erlebt das u.a. aus Hamburg, Berlin, Tübingen und Freiburg bekannte Baugruppenmodell eine Renaissance. Empfohlen wird weitgehende Selbstorganisation bei gänzlichem Verzicht auf einen Bauträger oder der Reduzierung seiner Aufgaben. Kaufinteressenten schließen sich in Gruppen zusammen, beauftragen gemeinsam einen Architekten, der ihnen in baulicher Hinsicht professionelle Unterstützung bietet, und übernehmen die übrigen Aufgaben (u.a. Akquisition weiterer „Mitstreiter“, Festlegung des baulichen Aufwands) weitgehend selbst. Durch die Stadt werden Bauinteressenten dadurch unterstützt, dass Baugruppen in der Anfangsphase durch Moderatoren und Bauexperten begleitet werden.
Ting-Höfe – Eine runde Sache (ehem. Chinatown)
Auf einer Chinareise hat Ingrid Gaupp die Rundbauten der Hakka – einer chinesischen Minderheit – kennengelernt. Von da an wusste Ingrid Gaupp: sie würde ihre ganze Zeit und Energie dafür verwenden, ein solches Gebäude – natürlich umgewandelt in modernste Bedürfnisse – in einer Großstadt wie Berlin oder in einer anderen aufgeschlossenen Kommune – zu realisieren.
Der moderne Rundbau wird wie sein Vorbild die vorteilhaften Elemente aus der traditionellen chinesischen Lehre des Feng Shui verwirklichen. Feng Shui bedeutet harmonisches Anordnen von Strukturen zum Verstärken von hohem kosmischen Qi zur Vermehrung von Glück, Wohlstand und Erfolg. Grundsätzlich zählt so ein rundes Haus zu den günstigsten Formen nach Feng Shui. Mit der Verwendung von Holz, Glas, Metall, Solarzellen, harmonischen Farben, z.B. mit Lehmputz, ist es möglich, auch auf die Prinzipien der fünf Elemente des Feng Shui einzugehen. Die gewerblichen Räume sind so angeordnet dass sie aufgrund der Energiequalität der unterschiedlichen Himmelsrichtungen zum Erfolg des jeweiligen Unternehmens führen.
Das Raumprogramm umfasst ca. 150 Appartements und einige 2-3 Zimmerwohnungen, ein Hotel für Besucher der Chinatownbewohner, sowie Kursteilnehmer und Patienten des integrierten chinesischen Heilzentrums. Die gewerblichen Räume im Erdgeschoss dienen Praxen für Akkupressur und Akupunktur, Apotheken für chinesische Medizin und einer kleinen Klinik oder Schule für chinesische Heilkunst. Daneben gibt es Läden für die Dinge des alltäglichen Bedarfs.
Der Innenhof ist als Ort der Begegnung wie ein chinesischer Garten angelegt mit Sitzgelegenheiten, einem Platz, auf dem sich die Bewohner und Gewerbetreibenden treffen können, und drei Häusern für soziale Aktivitäten: Atelier, Theater und Schwitzhaus.
Trias Stiftung
Die „Stiftung trias“ wendet sich gegen die Spekulation mit Grund und Boden und fördert Initiativen, die Fragestellungen des Umgangs mit Grund und Boden, ökologischer Verhaltensweisen und neuer Formen des Wohnens aufnehmen. Ihr besonderes Thema ist die Unterstützung gemeinschaftlicher Wohnprojekte – also von Gruppen, die gemeinsam unter einem Dach oder in einer Siedlung wohnen möchten. Die Umsetzung der Stiftungsziele erfolgt über die Förderung in der Altenhilfe, Jugendhilfe, im Umweltschutz, in der Völkerverständigung und Bildung sowie von Personen, die am Wohnungsmarkt benachteiligt sind. Die Ziele des Projektes können über das Erbbaurecht gesichert werden. Eigentum an Gebäuden strebt die Stiftung selbst nicht an.
Urbanes Wohnen e.V. München
Verein und Genossenschaft für besseres Wohnen in der Stadt, ansässig in München. Da gibt es unter anderem einen guten Praxisleitfaden für Wohnprojekte zum Download.
Villa Locomuna Kassel
Website der Gemeinsam Leben eG. Die wurde 2000 gegründet und ist eine Genossenschaft mit Sitz in Kassel. Sie will Menschen die Möglichkeit geben, gemeinsam mit anderen zu leben und zu arbeiten. Häuser der Gemeinsam Leben eG werden den Bewohnerinnen und Bewohnern in Selbstverwaltung übergeben. Das Eigentum bleibt jedoch bei der Genossenschaft. Dadurch werden die Immobilien dauerhaft jeglicher Spekulation entzogen und bleiben sozial gebundenes Eigentum.
Vitopia Magdeburg
„Vitopia“ ist eine Wortschöpfung aus Vita (leben) und topos (Ort). Deren Lebensort soll ein Haus in Magdeburg werden, in dem sie sowohl gemeinschaftliches Leben, sowie politische und soziale Projekte organisieren wollen.
Wagnis e.V. München
Wohnen und Arbeiten in Gemeinschaft, natürlich innovativ selbstbestimmt
Der Verein wagnis e.V. wurde im Dezember 1999 von Menschen gegründet, die es für wichtig halten, dass wieder lebendige und gesunde Stadtteile entstehen, in denen sich die Bewohner/-innen wohl fühlen können. wagnis hat soziale, kulturelle und ökologische Ziele:
– Kostengünstiges Bauen in Gemeinschaft
– Dauerhafte Sicherung von Wohnraum vor Spekulation
– Aufbau von solidarischen Hausgemeinschaften mit Menschen aller Altersstufen, die sich in kommunikativen Netzwerken verbinden
– Flächensparendes Bauen und flexible Anpassung des Wohnraums an sich ändernde Lebensbedingungen
– Verantwortlicher Umgang mit unseren Lebensgrundlagen
– Reduzierung des Energieverbrauchs am Bau und im Wohnalltag
– Auto- und verkehrsreduziertes Wohnen und Leben
– Abfallvermeidung, Recycling
– Entfaltungsspielräume für Kunst und Kultur, für partizipative Kunstkonzepte, für Spiel und Fest
– Die Mitglieder von wagnis e.V. übernehmen gemeinwesenorientierte und öffentliche Aufgaben, für die die öffentliche Hand noch keine Gelder bereit stellt, die aber gleichwohl für die Umorientierung, Gestaltung und Überlebensfähigkeit unserer Gesellschaft notwendig sind. wagnis ist ein Modellprojekt, das Pionierarbeit in Sachen Zukunftsfähigkeit und soziales Miteinander leistet.
Wandel stiften
Ein Netzwerk von Stiftungen, die mit ihrer Fördertätigkeit und mit ihrer Arbeitsweise Beiträge zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Gesellschaft leisten wollen. Die Mitglieder des Netzwerkes setzen dauerhaft einen überwiegenden Teil ihrer finanziellen und ideellen Kapazitäten ein, um gesellschaftlichen Fortschritt und sozialen Wandel zu fördern. Sie sehen ihren Auftrag darin, weltweit Menschen- und Bürgerrechte, Geschlechtergerechtigkeit, Frieden, Ökologie sowie ökonomische und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Rückschritten in diesen Bereichen wirken sie aktiv entgegen.
Wohnart Kreuznach
Umsetzung einer neuen Wohnform in Bad Kreuznach: gemeinschaftlich, selbstbestimmt, generationenübergreifend.
Wohnbund e.V.
Verband zur Förderung wohnungspolitischer Initiative. Der wohnbund ist ein Netzwerk von wohnungspolitisch engagierten Fachleuten und Organisationen, die mit ihrer Arbeit zur Entwicklung und Realisierung zeitgemäßer Wohnformen beitragen. Anknüpfend an die wohnreformerischen Bewegungen zum Beginn des 20.Jahrhunderts und der Selbsthilfebewegungen seit den 70er Jahren will der wohnbund der herkömmlichen Wohnungspolitik Alternativen gegenüberstellen und wohnpolitische Initiativen und Projekte fachlich unterstützen.
Wohnprojekte-Portal
Die drei Organisationen Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V., stiftung trias und wohnbund e.V. haben gemeinsam dieses nicht-kommerzielle Internetportal eingerichtet. Damit wollen sie die Bewegung des gemeinschaftlichen Wohnen sichtbar machen, und zeigen, dass die Projekte keine Spielwiesen, sondern aktive Sozialpolitik sind. In dem Portal kann man Projekte vorstellen, Projekte und Mitstreiter suchen, Informationsmaterialien an zentraler Stelle finden, FachberaterInnen schnell und sicher finden, gesicherte Grundlagen fuer Politik, Presse und Forschung auf Grundlage einer Datenbank bereitstellen.
– Gemeinschaftliches Wohnen. Üblicherweise hat im Wohnprojekt jede Partei ihre separate Wohnung, meist gibt es einen Gemeinschaftsraum. Gegenseitige Hilfe, eigenverantwortliche Organisation der Gemeinschaft, barrierefreies Bauen und ökologische Zielsetzungen sind häufig genannte Schwerpunkte.
– Wohngemeinschaften. Jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftlich genutzte Räume, wie Küche, Bad und Wohnraum.
– Baugemeinschaften. Bauwillige finden sich zusammen, um mehrere Wohneinheiten gemeinsam zu errichten. Auf einen Bauträger wird verzichtet um Einsparungen zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt mehr auf der individuellen Wohnung und weniger auf gemeinschaftlichem Wohnen.
– Siedlungsgemeinschaften. Mehrere Gebäude in bestehenden Quartieren oder als Neubau. Initiatoren können selbstorganisierte Gruppen sein, aber auch Wohnungsunternehmen. Nachbarschaftshilfen, Pflegeangebote aber auch Stadtentwicklungskonzepte sind oft Thema.
Wohnungsbau in Salzburg innovativ
In dieser Publikationsreihe des Salzburger Instituts für Raumordnung & Wohnen – SIR – werden einzelne ausgewählte Wohnbauprojekte in Salzburg genauer beleuchtet. Es sollen dabei die besonderen Qualitäten (Architektur, Bauökologie, Wohnqualität…) aufgezeigt werden. Diese Reihe wird in Kooperation mit den planenden Architekten und Bauträgern erstellt.

Material

Wie wohnen wir?
Unterrichtsmaterial zum Thema Wohnen – mit beispielsweise diesen Zielen:
– Sich über die Bedeutung des Wohnens für die eigene Person bewusst werden.
– Über die eigene und die Wohnsituation von anderen nachdenken.
– In Bezug auf das Wohnen eigene Gefühle und Bedürfnisse und die anderer erkennen und sich mit ihnen auseinandersetzen.
– Lösungsmöglichkeiten für Konflikte im häuslichen oder nachbarschaftlichen Bereich erarbeiten und erproben.
– Karten, Planskizzen und Wohnungsgrundrisse lesen, auswerten und anfertigen und dabei mit Maßstäben umgehen lernen.
– Modelle eines Zimmers oder einer Wohnung mit einfachen Werkstoffen herstellen.
– Mit geeigneten Geräten Messungen (z. B. Zentimetermaß zum Vermessen von Räumen) vornehmen.
– Das eigene Wohnumfeld erkunden und sich mit ihm durch Beteiligung an Planungen identifizieren können.
– Historische Quellen zum Wohnen (z. B. Fotos oder Zeitzeugenbefragungen) heranziehen und bewerten und diese Erkenntnisse zu heutigen Wohnsituationen in Beziehung setzen.
Ist Nachbarschaft heute noch möglich?
Die Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist ohne Umschweife: Ja. Menschen sind soziale Wesen. Ohne in soziale Beziehungen eingebettet zu sein, könnten sie weder materiell noch psychisch überleben. Soweit es sich um informelle Beziehungen handelt, beruhen sie auf Verwandtschaft, Freundschaft oder auf räumlicher Nähe. Letztere nennt man Nachbarschaft. Aber welche Qualität diese sozialen Beziehungen annehmen und welche Rolle sie spielen, ist historisch wandelbar (Walter Siebel in dem sehr empfehlenswerten Buch Nachbarschaft)
Eigene Homepage
Wenn Ihr wissen wollt, ob Eure Ideen für eine Domain schon jemand anderes registriert hat, könnt Ihr das bei der DENIC e.G. erfragen.
Haus-Verein
Einfache Beschreibung des Hausvereins: eine Gruppe mietet ein Haus gemeinsam. Zunehmend mehr Menschen möchten dem schwächer werdenden Netz traditioneller Bindungen wie Familie oder Nachbarschaft neue Formen gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens gegenüberstellen. Sie möchten nachbarschaftliche Gemeinschaft und mehr Mitbestimmung bei der Gestaltung des unmittelbaren Wohn- und Lebensumfeldes.
Leitfragen Wohntisch Charlottenburg
Wer bin ich und wenn ja warum will ich was wo warum und nicht anders? Selbsterforschungshilfsmittel.
Protokoll
Wie man ein Protokoll schreibt, kann man hier in Erfahrung bringen. Zum leichteren Ausdrucken habe ich aus der Seite ein PDF gebastelt.
Vereins-Gründung
Kurzer Leitfaden für die Vereins-Gründung
Leitfaden für eine Vereins-Gründung – Recht – Steuern – Haftung. Sicherheit für den Vorstand und seinen Verein.
Rechts-Tipps für Vereins-Gründer
Vereins-Gründung in 7 Schritten
Einladung zu einer Gründungsversammlung
Tagesordnung der Gründerversammlung (Muster 1)
Tagesordnung der Gründerversammlung (Muster 2)
Protokoll einer Gründungsversammlung (Muster 1)
Protokoll einer Gründungsversammlung (Muster 2)
Protokoll einer Gründungsversammlung (Muster 3)
Vereins-Recht
Tipps vom Notar für eingetragene Vereine
Vereins-Recht: Abstimmungen
Abstimmungen im Verein: Wann sind sie wirksam und rechtskräftig? Was sagt das Gesetz zu Beschlussfassung und Mehrheiten?
Vereins-Recht: Beschlussfassung
Wie ungültige oder nichtige Beschlüsse vermieden werden.
Vereins-Recht: Mitgliederversammlungen
Wie ungültige Beschlüsse vermieden werden.
Vereins-Register
Bedingungen für die Gründung eines Vereins findet man beim Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg
Vereins-Satzung
Muster für eine Vereinssatzung und viel Wissenswertes über Vereinsrecht
Wohnungsbau-Förderung in Berlin
Präsentation von Dr. Jochen Hucke beim STATTBAU Freitagscafé. Verwaltungsvorschriften für soziale Wohnraumförderung.
GLS-Bank
(Erklärung bei Wikipedia)
PSD Bank
Eine empfehlenswerte Berliner Genossenschaftsbank, beliebteste Regionalbank Deutschlands, mit Zertifizierung durch das Deutsche priv. Institut für Nachhaltigkeit & Ökonomie in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz.

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