Zum Inhalt springen

Immobilien

Die Bedeutung des Zwischenraums als Komplementärraum der Wohnung

    Redefine the In-Between Eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Wohnqualität wird nicht nur von der eigenen Wohnung, sondern zum grossen Teil von den Interaktionen mit dem Wohnungsumfeld beeinflusst. Den Zwischenräumen im unmittelbaren oder nahen Wohnungsumfeld kommen hier eine besondere Bedeutung zu. Auch deshalb, weil durch ein gelungenes Wechselspiel von baulicher Gestaltung, Nutzungsangeboten und Betriebskonzept die private Wohnfläche um Aneignungsmöglichkeiten jenseits der eigenen vier Wände ergänzt werden kann. Mit der gegenwärtigen Diskussion um eine Reduktion der Wohnfläche pro Person und… Weiterlesen »Die Bedeutung des Zwischenraums als Komplementärraum der Wohnung

    Ein Eigenheim macht weniger glücklich als erwartet

      Wirtschaftswissenschaftler haben untersucht, wie sich der Erwerb einer eigenen Immobilie auf die Lebenszufriedenheit auswirkt. Der positive Effekt auf die Zufriedenheit hält weniger lange an, als die Leute erwarten.

      Tiny House – Kleines Haus, große Wirkung

        Design zum Selbstkostenpreis, das war das Motto seiner Hartz-IV-Möbel. Jetzt baut der Aktivist Van Bo Le-Mentzel ein Vier-Quadratmeter-Haus auf einem Autoanhänger. Von Lara Sielmann Quelle: DIE ZEIT am 3. Dezember 2013 Kommentar Ein eigenes Haus mit 4 qm Wohnfläche, Heizung und Kochstelle ist besser, als auf der Straße zu liegen. Gut, dass jemand sich Gedanken über die Lebensqualität der nicht systemrelevanten Menschen macht. Die Mehrheit der Bürger und Politiker wird aber dafür sorgen, dass diese Häuser aus ihrem Blickfeld verschwinden. So, wie sie Ruhebänke im öffentlichen Raum so konstruieren, dass… Weiterlesen »Tiny House – Kleines Haus, große Wirkung

        Selbstverwaltet und solidarisch wohnen

          Genossenschaften und ihre Bedeutung für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik Rosa-Luxemburg-Stiftung, Redaktionsgruppe Die Genossenschaftler*innen informiert: Welchen Beitrag leisten Genossenschaften zur gesellschaftlichen Transformation? Sind sie ein Baustein im Prozess hin zur Überwindung kapitalistischer Verhältnisse? Ein «dritter Weg» zwischen Privateigentum und Vergesellschaftung? Oder sind sie Wohlfühlinseln, die die Verhältnisse stabilisieren, anstatt sie zu verändern? […] Der erste Teil – Kapitel 1 bis 3 – beschreibt, welche Prozesse in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen haben, dass sich viele Genossenschaften von ihrer Ursprungsidee entfernt haben. Im zweiten Teil – Kapitel 4 bis 6 – fragen wir,… Weiterlesen »Selbstverwaltet und solidarisch wohnen

          Zweckentfremdungsverbot für Berlin

            Warum braucht Berlin eine Verordnung gegen Zweckentfremdung? Jede Änderung der genehmigten Benutzungsart bedarf genau wie die Errichtung eines Gebäudes einer Baugenehmigung. Das Baugesetzbuch, die Baunutzungsverordnung und die Landesbauordnung regeln genau und unmissverständlich das Verfahren, die Bedingungen und die Ausschlusskritereien der Nutzungen und Nutzungsänderungen.

            Berlin braucht mehr Hochhäuser mit Büros

              Warum braucht Berlin Bürohochhäuser? Eine beeindruckende Skyline verbessert die Lebens- und Wohnqualität nicht spürbar. Das meiste, was wir an unserer Stadt lieben, findet im Erdgeschoss statt.

              Privater Besitz an Grund und Boden – ein schwerer Systemfehler?

                Wohneigentum*: „Warum ist das deutsche Vermögen so ungleich verteilt? Als Grund haben vier Ökonomen den geringen Anteil von Wohneigentum ausgemacht – und schlagen Gegenmaßnahmen vor“ (Tagesspiegel am 20.11.2019) Mit allem, was wir konsumieren, sorgen wir dafür, dass sich der Besitz an Grund und Boden rentiert. Man müsste einmal untersuchen, wie hoch der Anteil der Immobilienkosten in den Produkten und Dienstleistungen ist, für die wir unser Geld ausgeben. Ich schätze, dass vom Preis einer Tasse Kaffee oder eines Glases Bier 30 bis 60 Prozent als Pacht an den Eigentümer des Lokals… Weiterlesen »Privater Besitz an Grund und Boden – ein schwerer Systemfehler?

                Jeder dritte Mieter könnte kaufen

                  Jeder dritte Mieter in Deutschland hat theoretisch genug Geld, ein Eigenheim zu finanzieren. Durchschnittlich zahlen Käufer 5 Jahresnettoeinkommen für ein Einfamilienhaus…

                  Schuldenfalle Eigenheim

                    Mit historisch niedrigen Kreditzinsen werden Verbraucher zum Bau einer Immobilie überredet. Doch die vermeintlich günstige Finanzierung birgt viele Gefahren Von Thomas Hammer – DIE ZEIT Arbeitslosigkeit, Scheidung, zu viele Kredite für zu viel Konsum – Gründe wie diese werden meist herangezogen, wenn in Deutschland über die Überschuldung von Privatpersonen gesprochen wird. Mehr als drei Millionen Haushalte gelten als überschuldet, wie es dem Schuldenbericht des Bundesfamilienministeriums in seiner derzeit vorliegenden Fassung zu entnehmen ist. Eine Zahl, die sich auf das Jahr 2002 bezieht und die 15 Prozent über dem Vergleichswert des… Weiterlesen »Schuldenfalle Eigenheim

                    Armutsrisiko Eigenheim

                      Wohnungsbausubventionen erhöhen die Immobilienpreise, ohne dass dem Vorteile gegenüberstünden. Im Gegenteil…

                      Kritik der Eigentumswohnung

                        Eigentum ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Wir brauchen keinen privaten, sondern einen öffentlichen Wohnungsmarkt, keine Eigentumsförderung, sondern Sozialen Wohnungsbau.

                        Spekulationen im Pflegegeschäft

                          Wie die Finanzjongleure operieren Altenheim-Ketten sind für Finanzinvestoren attraktiv, weil sie zuverlässig Zahlungen aus den staatlichen Kassen für die Pflegebedürftigen einbringen. Das ermöglicht es den Private-Equity-Fonds (PE), den Ertrag auf das eingesetzte Kapital mit Hilfe des sogenannten Kredithebels zu vervielfachen. Ein früherer PE-Manager erklärt das anhand eines Rechenbeispiels: Ein PE-Fonds kauft ein Altenheim-Unternehmen zum Preis von 100 Millionen Euro. Das finanziert er mit 20 Millionen Euro aus der eigenen Kasse und einem Kredit von 80 Millionen Euro. Die Einnahmen abzüglich der Sach- und Personalkosten reichen aus, um über fünf Jahre… Weiterlesen »Spekulationen im Pflegegeschäft

                          Badeort Saaside In Florida

                          Prince Charles hatte doch Recht

                            Bei der Planung neuer Ortsteile des „New Urbanism“ entsteht der Städtebau vor der Einzelarchitektur. Eine Planwerkstatt aus Investoren, Stadtplanern und Anwohnern entwickelt ein Muster aus Straßen, Plätzen und Grünanlagen, die traditionellen Mustern folgen. Wichtig ist eine Hierarchie der Orte, vom Zentrum mit öffentlichen Einrichtungen, Büros und Läden bis zum Einzelhausbezirk. Es wird eine Mischung verschiedener sozialer Schichten und Altersgruppen angestrebt.

                            Grundsteuer belastet vor allem ärmere Haushalte in Mietwohnungen

                              Am Einkommen gemessen ärmere Mieter werden bis zu vier Mal stärker durch Grundsteuererhöhungen belastet als reichere. Sabine Elbert, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Vermieter tragen nur in den ersten zwei Jahren nach einer Erhöhung einen Teil der Steuerlast. Spätestens nach drei Jahren geben sie die höhere Grundsteuer vollständig an ihre Mieter/innen weiter. Verkaufspreise hingegen reagieren nicht auf Steueränderungen. Das belegt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Maastricht. Die Grundsteuer ist somit eine regressive Steuer: Sie belastet geringere Einkommen relativ gesehen stärker als Haushalte mit… Weiterlesen »Grundsteuer belastet vor allem ärmere Haushalte in Mietwohnungen

                              Berlin 10557, Geschichtspark Moabit

                              Auf der sicheren Seite

                                Luxusleben hinter Mauern. «Gated Communities» sind Wohnghettos für wohlhabende Menschen. Mauern und Überwachungskameras bieten Schutz.

                                Bezahlbares Wohnen und Ökologie

                                  Bauland ist dort am billigsten, wo es an allem fehlt, was man zum Leben braucht. Die Ansprüche an die Lebensqualität werden weiterhin in der Stadt befriedigt. Die alten Zentren können aber ihrer Funktion nicht mehr gerecht werden, wenn ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung in schlecht versorgten Schlafsiedlungen wohnt.

                                  Hilfe bei der Wohnungssuche

                                    Falls Sie selbst nicht genügend Zeit oder Lust haben, Ihre nächste Wohnung zu suchen und zu finden, helfe ich Ihnen gern. Sie geben mir eine genaue Beschreibung von dem, was Sie benötigen.Ich suche für Sie im Internet nach Angeboten und informiere Sie, wenn ich etwas passendes finde. Wenn nötig, korrespondiere ich mit Anbietern und Maklern, vereinbare Besichtigungen, sehe mir die Wohnungen an und mache Fotos für Sie. Ich bin kein Makler und ersetze keinen; ich mache Ihre Arbeit als Wohnungssuchende. Ich besitze keine Immobilie und kann Ihnen keine Wohnung vermieten.… Weiterlesen »Hilfe bei der Wohnungssuche

                                    Nachbarn

                                      Nachbarn sind Leute, von denen wir möglichst wenig mitbekommen wollen. Was geschieht, wenn man einfach mal bei ihnen klingelt? Lena Steeg hat es getan (DIE ZEIT Nr. 28/2016, 30. Juni 2016) http://www.zeit.de/2016/28/nachbarn-kennenlernen-wohnhaus-stadt/komplettansicht

                                      Ich bin für Gerechtigkeit

                                        DIE ZEIT vom 26. März 2015: Von Juni an sollen nicht mehr Mieter, sondern Vermieter die Vermittler-Courtage zahlen. Jetzt wollen die Makler gegen dieses „Bestellerprinzip“ klagen. Ein Gespräch mit Bettina Schönhoff, die das Verfahren vorantreibt. Interview: Charlotte Parnack Suryo kommentiert: „Bestellerprinzip“ ist schlicht Marktwirtschaft! Wer die Leistung nachfragt, bezahlt. Was ist daran unverständlich oder gar ungerecht? Mein Kommentar: 10 Monate lang habe ich eine Wohnung gesucht und keine gefunden. Zwischendurch lief die Räumungsklage wegen Eigenbedarfs an und das Urteil wurde verkündet. Die ganze Zeit habe ich versucht, einen Makler mit der Suche nach… Weiterlesen »Ich bin für Gerechtigkeit