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Verkehr

„Urbane Gebiete“ – baulich-gestalterische Strategien und stadträumliche Qualitäten für eine neue Baugebietskategorie

    Eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) „Die Stadt ist gebaut“ (Koch 1988). In Folge der Urbanisierung überlagern sich auf immer kleiner werdendem Stadtraum vielfache Ansprüche im Spannungsfeld zwischen Dichte, Mischung, Akzeptanz und Aneignung. Mit den Werten der nachhaltigen europäischen Stadt sind Ansätze beschrieben, diesen Raum haushälterisch und qualitätsvoll weiterzubauen und Funktionstrennungen zu überwinden. Durch eine angemessene Mischung von Wohnen, Arbeiten, Bildung, Versorgung und Freizeiteinrichtungen in Verbindung mit kurzen Wegen sollen der Alltag erleichtert und Ressourcen geschont werden. Ändert sich… Weiterlesen »„Urbane Gebiete“ – baulich-gestalterische Strategien und stadträumliche Qualitäten für eine neue Baugebietskategorie

    Die Bedeutung des Zwischenraums als Komplementärraum der Wohnung

      Redefine the In-Between Eine Publikation des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) Wohnqualität wird nicht nur von der eigenen Wohnung, sondern zum grossen Teil von den Interaktionen mit dem Wohnungsumfeld beeinflusst. Den Zwischenräumen im unmittelbaren oder nahen Wohnungsumfeld kommen hier eine besondere Bedeutung zu. Auch deshalb, weil durch ein gelungenes Wechselspiel von baulicher Gestaltung, Nutzungsangeboten und Betriebskonzept die private Wohnfläche um Aneignungsmöglichkeiten jenseits der eigenen vier Wände ergänzt werden kann. Mit der gegenwärtigen Diskussion um eine Reduktion der Wohnfläche pro Person und… Weiterlesen »Die Bedeutung des Zwischenraums als Komplementärraum der Wohnung

      Der Stelzer-Motor

        Frank Stelzers Motor besteht nur aus wenigen Teilen und besitzt lediglich ein bewegliches Teil – im Gegensatz zu 400 mobilen Teilen im Otto- und 140 im Wankel-Motor, Da der Motor nur aus wenigen Teilen besteht, betragen die Herstellungskosten einen Bruchteil herkömmlicher Motoren und ist der Verschleiß wesentlich geringer. Der Motor hat eine höhere Lebensdauer…

        Mit Solar-Treibstoff zum Klimaziel

          Nachhaltig produziert, tragen synthetische Treibstoffe dazu bei, die Mobilität auf erneuerbare Energie umzustellen und die Klimaziele im Strassenverkehr zu erreichen. Empa-Forschende untersuchen im Mobilitätsdemonstrator «move» die Herstellung von synthetischem Methan aus energetischer, technischer und wirtschaftlicher Perspektive – ein Projekt mit globalem Potenzial. Mobilitätsanalysen zeigen: Nur ein kleiner Anteil aller Fahrzeuge ist für den Grossteil der gefahrenen Kilometer verantwortlich. Die Rede ist vor allem vom Schwerverkehr, von Viel- und Langstreckenfahrern, die ihre Güter quer durch ganz Europa transportieren. Werden diese vielen Kilometer weiterhin mit fossiler Energie zurückgelegt, wird es kaum möglich… Weiterlesen »Mit Solar-Treibstoff zum Klimaziel

          Mini-Elektroauto für die Stadt der Zukunft

            Microlino ist ein Mini-Elektroflitzer, der Potential als Fortbewegungsmittel der Zukunft hat und im Wege der Urbanisierung einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag leisten kann. Der Einstieg erfolgt über die Vordertür, das Fahrzeug wiegt 400 Kilo, die Spitzengeschwindigkeit beträgt 100 km/h, und mit einer Ladung soll man 100 Kilometer weit kommen. Als Inspirationsvorbild fungierte die als „Knutschkugel“ bezeichnete Isetta von BMW.

            Paris widmet fast 70.000 Parkplätze um

              In Paris werden seit dem Jahr 2003 sukzessive PKW-Stellplätze reduziert, um den Autoverkehr zu verringern und die Stadt geh- und radfahrfreundlicher zu machen.

              Erste französische Stadt führt für alle Straßen Tempo 30 ein

                Die Gemeinde Bègles südlich von Bordeaux hat als erste französische Stadt ein Tempo-30-Limit für alle Straßen beschlossen. „Ziel ist, dass die Bewohner den öffentlichen Raum zurückgewinnen“, sagte Bürgermeister Clément Rossignol Puech von der Grünen-Partei. Die Stadtverwaltung hofft, dass dadurch die Zahl der Verkehrstoten sinkt. Zugleich soll es weniger Emissionen geben und die Lärmbelastung für die Bürgerinnen und Bürger sinken. Zudem kämpft Bègles wie viele Orte gegen den sogenannten „Navi-Effekt“: Navigationssysteme, die die Kleinstadt als Umfahrung der verstopften Straßen von Bordeaux ausgeben. Bis September haben Autoreisende noch Zeit, um zu entschleunigen,… Weiterlesen »Erste französische Stadt führt für alle Straßen Tempo 30 ein

                Regelmäßiges stundenlanges Fernsehen oder Autofahren reduziert die Intelligenz

                  Aus Forschung und Wissen 07. 10. 2021 Regelmäßiges langes Autofahren und Fernsehen reduzieren den IQ. Dies liegt sehr wahrscheinlich daran, dass der Geist bei der monotonen Tätigkeit kaum gefordert wird. Leicester (England). Wissenschaftler der University of Leicester und des Leicester Hospital haben untersucht, ob und wie sich eine Reihe von Aktivitäten, die Menschen regelmäßig über einen Zeitraum von mehreren Stunden ausüben, auf deren Intelligenz auswirken. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie die Lebensgewohnheiten von 500.000 Briten im Alter zwischen 37 und 73 Jahren für fünf Jahre dokumentiert. Während des Studienzeitraums… Weiterlesen »Regelmäßiges stundenlanges Fernsehen oder Autofahren reduziert die Intelligenz

                  Verkehrsregeln oder Bemerkungen über Verkehrtes

                    § 1 Der Verkehr Verkehr ist kein Problem, aber Autos sind eines. § 2 Der Stau 1. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Stau stecken zu bleiben, ist besonders groß, wenn man in einem Auto sitzt. 2. Das sicherste Mittel, dem Stau zu entgehen, ist zu gehen. § 3 Der Verkehrsunfall Die häufigste Unfallursache im Straßenverkehr ist das Autofahren. § 4 Die Landschaft 1. Je schlechter die Straße, umso schöner die Gegend. 2. Früher ging man dorthin, wo es schön war. Heute steigt man dort aus, wo es einen Parkplatz gibt. §… Weiterlesen »Verkehrsregeln oder Bemerkungen über Verkehrtes

                    Elektroauto mit 1088 PS entwickelt

                      Kroatische und spanische Entwickler haben ein Elektroauto auf den Markt gebracht, das mehr als 1000 PS haben soll. Die Batterie hält nach nur 15 Minuten Ladezeit für 200 Kilometer. Finanziert wurde die Entwicklung auch durch Fördergelder der EU-Kommission. Kroatische und Spanische Entwickler haben ein Elektroauto auf den Markt gebracht, das mehr als 1000 PS haben soll. Der sogenannte Volar-e soll in lediglich 15 Minuten aufgeladen sein. Seine Reichweite beträgt rund 200 km und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 305 km/h. Das sind erstaunliche Werte für ein Elektroauto. Das Grundmodell namens Rimac… Weiterlesen »Elektroauto mit 1088 PS entwickelt

                      Elektro-Autos (noch) keine Alternative

                        Bringt uns der Umstieg auf fahrbare Batterien weiter? Wer mich kennt, der weiß, dass ich im privaten Automobil – egal ob elektrisch oder konventionell betrieben – nicht die Zukunft der Massenmobilität sehe. Dafür taugen eher die bekannten und bewährten Elektrofahrzeuge, die permanent von außen mit Strom versorgt werden; Eisenbahnen, Straßenbahnen, U-Bahnen, O-Busse und ähnliches halt. Es wird aber auch in Zukunft einen Bedarf für Fahrzeuge geben, die ihre Energiequelle mit sich führen und nicht an Schienen, Linien, Stromkabel gebunden sind. Das können Omnibusse für die Mobilität auf dem Land sein,… Weiterlesen »Elektro-Autos (noch) keine Alternative

                        Großeinkauf ohne Auto – wie geht das?

                          [Utopia-Beitrag] Wie schafft ihr es euren wöchentlichen Großeinkauf ohne motorisierte Verkehrsmittel heim zu bringen???Immer wenn ich auf dem Markt oder in einem Geschäft die wöchentlichen Einkäufe besorge, endet die Geschichte damit dass ich überladen bin von all den Lebensmitteln und nicht weiss wie ich die Sachen alle heim bringen soll.Da ich kein Auto habe und aus Umweltschutzgründen auch sonst nur mein Fahrrad zur Fortbewegung benutze, würde ich gerne ein paar Tipps bekommen wie ihr es schafft eure Einkäufe ohne ein Auto nach hause zu bekommen. Antwort von habito am 28.… Weiterlesen »Großeinkauf ohne Auto – wie geht das?

                          Das Auto ist die Lösung bei der Suche nach Problemen

                            Im Schnitt arbeitet jeder Deutsche einen Tag pro Woche* nur fürs Auto – ein Fünftel der Arbeitszeit. Ein Fünftel der Lebensarbeitszeit sind 8 Arbeitsjahre. Für eine Maschine, die nur eine Stunde am Tag läuft, nach zwei Jahren unmodern, nach 8 Jahren abgeschrieben, nach 10 Jahren durchgerostet und nach 12 Jahren nicht mehr zu retten ist. Acte fragt, warum ich die Abschaffung meines eigenen Autos als Komfortgewinn betrachte. Liebe Acte, das fing in Karlsruhe an, als ich noch im Außendienst arbeitete und abends heim in meine Wohnung am Europaplatz wollte. Das… Weiterlesen »Das Auto ist die Lösung bei der Suche nach Problemen

                            Urbanität

                              Die Mischnutzung, also Wohnungen, Restaurants, Geschäfte, emissionsarme Gewerbe, Kinos und Theater in einem Viertel, reduziert Verkehr und bricht die Anonymität, die nicht nur in Großstädten sondern auch in den Schlafsiedlungen der Eigenheimer zu Hause ist. In gemischten Stadtvierteln können Menschen wirklich leben und nicht nur schlafen. Die Beeinträchtigungen durch Gewerbe sind heute nicht mehr so groß, dass man Wohnen und Arbeiten strikt trennen muss. Man kann davon ausgehen, dass ohne städtebauliche Konzentration die kulturelle Entwicklung nicht so fortgeschritten wäre, wie es tatsächlich der Fall ist. Mit baulicher Dichte verbindet sich… Weiterlesen »Urbanität

                              Im Verkehr ist weniger mehr

                                Mehr Verbindungsstraßen sind in Städten eher von Nachteil als von Vorteil Bei der Verkehrsplanung in Städten ist das Motto „viel hilft viel“ eher kontraproduktiv: Wenn zu viele Straßen ins Zentrum führen, ist der Verkehrsfluss schlechter als bei einer geringeren Anzahl von Verbindungen. Das haben britische Mathematiker mit Hilfe einer Simulation herausgefunden, in der sie die mittlere Reisezeit in ein Stadtzentrum abhängig von der Menge der Verbindungsstraßen berechneten. Über die Arbeit von Douglas Ashton und seinen Kollegen von der Universität Oxford berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist (Ausg. vom 29. Januar, S.… Weiterlesen »Im Verkehr ist weniger mehr

                                Die Anarchie des Gehens

                                  „Ich finde, dass in der Langsamkeit der Bewegung Sprengkraft liegt.“ „Ordnungshüter haben offenkundig die subversive Kraft des Spaziergangs erkannt. Wer seine Wahrnehmung schärft und sehenden Auges durch den Raum spaziert, wird urteils- und kritikfähig“ Spazieren in der Stadt Spazierengehen im urbanen Raum kann viele Gedanken hervorrufen: über Stadtentwicklung, soziale Normen, Mode oder Autos. Am besten, man zieht die Laufschuhe an und probiert es einfach mal aus. Flanieren in der Stadt heißt, sich in einem dauerbeschleunigten Umfeld langsam zu bewegen. Sich rauszunehmen, aber gleichzeitig die Dichte und das Tempo zu genießen.… Weiterlesen »Die Anarchie des Gehens

                                  Wasserstoff-Verbrennungsmotor

                                    Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb sind keine ganz große Seltenheit mehr. In der Regel wird das Gas dabei zunächst mithilfe einer Brennstoffzelle in Strom verwandelt. Dieser wiederum treibt dann einen Elektromotor an. Die deutsche Motorenfabrik Deutz hat nun aber einen etwas anderen Wasserstoffmotor präsentiert, der ohne Brennstoffzelle und Akku auskommt. Stattdessen verbrennt der mit sechs Zylindern ausgestattete Motor TCG 7.8 H2 den Wasserstoff einfach. Es handelt sich also auch um einen Verbrennungsmotor. Die Besonderheit allerdings: Die Konstruktion erfüllt die EU-Vorgaben für emissionsfreie Antriebe. Theoretisch wären somit Fahrzeuge, die den Wasserstoff-Verbrennungsmotor nutzen, batterieelektrischen… Weiterlesen »Wasserstoff-Verbrennungsmotor

                                    Jährlich weltweit über 800000 Verkehrstote

                                      „Eine Politik der kleinen Schritte, die zum bloßen Durchwursteln degeneriert, führt uns unweigerlich ins sozialökologische Chaos.“ „Nehmen wir die Zukunftsfähigkeit der Autogesellschaft als Beispiel“, vermittelte Niels. „Dass sechs Milliarden Menschen weltweit nicht in gleicher Weise Auto fahren können wie Europäer und Nordamerikaner ist wohl offensichtlich. Schon gegenwärtig haben wir jährlich weltweit über 800000 Verkehrstote zu beklagen. Eingedenk der Dunkelziffer dürften es über eine Million sein. Dazu kommt noch die mindestens zehnfache Zahl mehr oder minder schwer Verletzter. Und das sind nur die direkten Folgen des Autowahns. Zu den vielen mittelbaren… Weiterlesen »Jährlich weltweit über 800000 Verkehrstote

                                      sunfire: Synthetischer Diesel aus Wasser, Luft und Ökostrom

                                        Am 23. März 2015 ist es dem Dresdner Technologie-Unternehmen Sunfire erstmals gelungen, künstlichen und klimaneutralen Diesel-Kraftstoff auf Basis von Wasser, CO2 und Ökostrom zu produzieren. Dieses Video zeigt den glasklaren und umweltfreundlichen, synthetischen Diesel, der in unserer Demonstrationsanlage in Dresden entsteht. Seit 2015 geht die Kommerzialisierung unserer sogenannten „Power-to-Liquids“-Technologie konsequent voran. Viele, nicht nur wir, sprechen inzwischen über synthetische Kraftstoffe, mittlerweile e-Fuels genannt. Hier gibt es weitere Informationen, für alle, die mehr erfahren und die Entwicklung verfolgen möchten: Sunfire – Der Elektrolyse-Spezialist

                                        Kiezblocks: Quartiere ohne Durchgangsverkehr

                                          Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zeigte die Berliner Zivilgesellschaft, dass sie es mit den #Kiezblocks ernst meint: In Pankow wurden 18 Kiezblocks vorgestellt, am Abend darauf ging es um ganz Berlin. In einer von Changing Cities organisierten Diskussionsrunde signalisierten die verkehrspolitischen Sprecher der rot-rot-grünen Koalition ihre Unterstützung für das Konzept, das den Durchgangsverkehr in Kiezen auf ein Minimum reduziert und die Aufenthaltsqualität deutlich verbessert. Es wurde aber auch deutlich, dass das Zuständigkeitspingpong zwischen Senat und Bezirken Innovationen wie #Kiezblocks im Wege steht. Einigkeit entstand schnell, dass mit #Kiezblocks – Quartiere… Weiterlesen »Kiezblocks: Quartiere ohne Durchgangsverkehr