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Verkehr

Kerosin aus Sonne

    In der Nähe von Madrid funktioniert der weltweit erste Reaktor, der aus Sonne, Wasser und Kohlendioxid Kerosin herstellt. Die Sun-to-liquid-Anlage im Gewerbegebiet von Móstoles ist der erste Reaktor, der mit Sonnenkraft Kerosin erzeugt. Außer Sonnenlicht wird zur Herstellung des Treibstoffes noch Wasser und Kohlendioxid (CO2) gebraucht. Wird das benötigte CO2 vorher aus der Luft abgesaugt, können die später bei der Verbrennung erzeugten Schadstoffe ausgeglichen werden. Der Kraftstoff wäre dann klimaneutral. Mehr als 160 Spiegel fokussieren das Sonnenlicht auf den Reaktor,… Weiterlesen »Kerosin aus Sonne

    Abschied von der grünen Wiese

      Verdichtete Bauweisen schonen die Natur und steigern die Lebensqualität. Wohnen im Grünen – wer möchte das nicht? Rings ums Haus Garten mit gehörigem Abstand zum Nachbarn. Viel Platz zum Gärtnern, Grillen, Kinderspiel. Und sogar der Naturschutz kommt scheinbar gut weg: Wo viel Freiraum ist, ist auch viel Platz für Natur. Doch das hat seinen Preis. Gerade und ausgerechnet sehr locker bebaute Siedlungsteile, solche mit freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern allemal, verbrauchen sehr viel Fläche – zwei- bis dreimal mehr als Siedlungsformen… Weiterlesen »Abschied von der grünen Wiese

      Benzin aus Wasser, CO2 und Sonnenlicht

        Einem Forschungsteam um Aldo Steinfeld, Professor an der ETH Zürich und Laborleiter am Paul Scherrer Institut, ist es gelungen, mit Solarenergie aus Wasser und Kohlendioxid Treibstoff zu erzeugen.

        In welcher Stadt wollen wir leben? „Handbuch Stadtkonzepte“ veröffentlicht

          4,2 Milliarden Menschen leben derzeit weltweit in Städten. Bis zum Jahr 2050 könnten es laut UNO gar mehr als 6,7 Milliarden Menschen sein. Im Zuge dieser fortschreitenden Urbanisierung rücken Städte immer mehr in den Fokus internationaler Programme und Politiken. Die Ansätze, wie sich aktuelle und künftige Trends der Stadtentwicklung erklären und steuern lassen, sind sehr unterschiedlich. Vor diesem Hintergrund haben Stadtsoziologen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) mit dem „Handbuch Stadtkonzepte“ ein umfassendes Kompendium herausgegeben, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus… Weiterlesen »In welcher Stadt wollen wir leben? „Handbuch Stadtkonzepte“ veröffentlicht

          Sitzmöbel sind Sondernutzung

            Cay Dobberke berichtet im Tagesspiegel: Im „Café Miez“ trifft sich der Kiez. Seit ungefähr 20 Jahren stehen wechselnde Sitzmöbel auf dem Gehweg vor dem Haus Dahlmannstraße 10 in der Gegend zwischen dem Kurfürstendamm und dem S-Bahnhof Charlottenburg. Es handelt sich um Sperrmüll, den Unbekannte am Bürgersteig oder im Hof abstellen. Anwohner rücken gut erhaltene Stühle oder Bänke dann an die Hauswand, um dort Platz nehmen zu können. Um es gemütlicher zu machen, wurden auch Pflanzenkübel aufgestellt. „Wir alten Leute wollen… Weiterlesen »Sitzmöbel sind Sondernutzung

            Madrid beschränkt den Autoverkehr in der Innenstadt…

              und trotzdem bricht kein Chaos aus. Die konservative Opposition kann es kaum fassen. Madrid ist sehr lange eine außerordentlich autofreundliche Stadt gewesen. Noch bis Anfang der Nullerjahre konnte man fast überall umsonst parken, weswegen die Straßen von Autos auf der Suche nach einer freien Stellfläche verstopft waren, und notfalls parkte man auch in der zweiten Reihe. Jetzt ist die gesamte, rund fünf Quadtrakilometer große Innenstadt für Durchfahrten gesperrt. Das ist noch nicht die ganz große Revolution. Aber für die verwöhnten… Weiterlesen »Madrid beschränkt den Autoverkehr in der Innenstadt…

              Autos und Fußgänger in einer alten Stadt

              Autofreies Pontevedra: In der spanischen Stadt entsteht neues Lebensgefühl

                Gelächter ist in den Straßen von Pontevedra deutlich zu hören, Menschen unterhalten sich, Vögel singen. Was fehlt, ist der typische Motorenlärm, der im modernen urbanen Leben kaum mehr wegzudenken ist. Eine Stadt ohne Autos? Fast. Wo früher noch die Autos dicht an dicht standen, flanieren heute Fußgänger durch Straßen, die nun viel luftiger und breiter erscheinen. Die kleinen Geschäfte der Innenstadt laufen gut, weil sich keine großen Einkaufszentren mehr ansiedeln dürfen.… Mehr: https://www.trendsderzukunft.de/autobann-in-pontevedra-in-der-spanischen-stadt-entsteht-neues-lebensgefuehl/

                Wieviel zahlt unsere Kommune für den Autoverkehr?

                  Die Kommunen in Deutschland leisten immense Ausgaben für den motorisierten Individualverkehr. Diese stehen in keinem Verhältnis zu den Einnahmen. Die Subventionen belaufen sich, trotz konservativer Kalkulation, auf über 84 Millionen Euro in Stuttgart, 56 Mio. € in Dresden und 61 Mio. € in Bremen. Rechnet man dieses Ergebnis auf alle 82 Millionen Bundesbürger hoch, so kommt man auf eine kommunale Gesamtsubventionierung (ohne Länder und Bund) des Autoverkehrs in Höhe von 10.5 Mrd. €! Wieviel zahlt unsere Kommune für den Autoverkehr?… Weiterlesen »Wieviel zahlt unsere Kommune für den Autoverkehr?