Selbstversorgung aus 400 Quadratmeter kleinem Stadtgarten funktioniert

Als Jules Dervaes mit seinem Projekt begann, glaubte er selbst kaum daran, dass es funktionieren würde: Aus knapp 400 qm Bodenfläche mitten in der Stadt eine 5-köpfige Familie zu ernähren, das klang eher wie eine Utopie als wie ein realistischer Plan! Doch nach einiger Zeit erwirtschaftete er sogar Überschüsse und verdiente damit zusätzlich 20.000 Dollar pro Jahr. Die Stadtfarm bringt pro Jahr 2.700 kg Nahrung hervor. Neben 400 verschiedenen Sorten von Gemüse und Obst »ernten« die Dervaes’ auch  Tausende Eier pro Jahr, denn sie halten in ihrem Öko-Paradies auch Hühner und Enten. Das Federvieh sorgt außerdem dafür, dass sich das Aufkommen gefräßiger Insekten in Grenzen hält, und macht so die Verwendung von Pestiziden überflüssig. Auch Ziegen, Bienen und natürlich jede Menge Kompostwürmer gehören zum Nutztierzoo der Familie. Weiterlesen…
Quelle: nur-positive-nachrichten.de via trendsderzukunft.de

 

Literaturtipps:

SelbstversorgergartenDer Selbstversorger-Garten

„Der Selbstversorger-Garten“ (Elke von Radziewsky, BLV Buchverlag) stellt das komplette Grundlagenwissen zum Anlegen und Bewirtschaften eines Nutzgartens zusammen. In Hintergrund-Reportagen werden Menschen vorgestellt, die sich mit wichtigen Pflanzen eines Nutzgartens beschäftigen – etwa ein Kartoffelspezialist oder ein Experte für alte Obstsorten.

 

 

300-qm-Gemuseland

Auf 300 qm Gemüselland den Bedarf eines Haushalts ziehen: Anleitung zum Gemüsebau des kleinen Mannes und zur Bewirtschaftung von Schreber- und Kleingärten aller Art

Der Autor, Gartenbaudirektor in Eisenach, beschreibt in diesem Buch, das in der vorliegenden Fassung bereits 1926 erschien, knapp, aber umfassend und sehr präzise, wie es jedem gelingen kann, in einem wenige hundert Quadratmeter großen Garten den täglichen Bedarf an Gemüse und Beerenobst für die ganze Familie anzubauen.
Seine Ausführungen sind auch heute noch überaus aktuell. Neben vielen Hinweisen, Arbeitsanleitungen und Tipps für die Arbeit im Nutzgarten nennt er auch die wohlschmeckendsten, ertragreichsten und widerstandsfähigsten Früh- und Spätsorten von Gemüse und Beerenobst aus dieser Zeit, von denen bis heute noch viele erhältlich sind. Dabei lassen die Grundsätze und Methoden dieser alten Gartenbaukultur immer wieder Parallelen zu den Prinzipien der Permakultur erkennen.
Ein alphabethisches Nachschlagewerk im zweiten Teil macht es leicht, schnelle und sehr praktische Informationen über die wesentlichen Pflanzen, Schädlinge, Anbau- und Arbeitsmethoden wie auch Hilfsmittel zu bekommen.