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Lange Haare und ihre Wirkung auf die menschliche Energie

    Es gibt ein Gebot des slawischen Gottes Svarog welches lautet:

    „Schneide nicht dein goldnes Haar, ebenso wie anderes Haar und das graue Haar, sonst erreichst du des Schöpfers Weisheit nicht und verlierst Gesundheit.“

    Langes Haar bedeutete für unsere Vorfahren – WEISHEIT. Hast du dich jemals gefragt, warum man bei der Armee kahl geschoren wird, warum manche Bräuche darauf bestehen, dass Kindern unter einem Jahr die ersten Haare abgeschnitten werden müssen, warum Frauen in unterschiedlichen Religionen in der Kirche ein Kopftuch tragen müssen? Und schließlich warum skalpierten die Indianer ihre Feinde?

    Das Haar gibt einer Person mentale Stärke, die z. B. für Denkprozesse und das Gewahrsein benötigt wird, sie verleiht einer Person auch jene Fähigkeiten, die als magisch bezeichnet werden. Je länger das Haar, desto mehr Macht bekommt eine Person. Daher haben alle weisen Frauen und Hexen in allen Kulturen langes Haar.

    Das menschliche Haar erfüllt mehrere sehr wichtige Funktionen:

    1) Das Haar ist eine Art „Antenne“, die kosmische Energie empfängt.

    2) Das Haar dient als eine Batterie. Es sammelt und speichert Energie – die persönliche Kraft einer Person. Deswegen funktioniert bei einem Menschen mit langen Haaren die Intuition viel besser.

    3) Das Haar speichert die Erinnerung einer Person. Jemandem, der einen Schicksalsschlag durchlebt hat, wird häufig geraten, einen Haarschnitt zu machen und aus dem gleichen Grund sollte man dagegen kleinen Kindern die Haare nicht schneiden …

    https://www.lifeandlove.de/lange-haare-und-ihre-wirkung-auf-die-menschliche-energie

    „Langes Haar ist das Kennzeichen freier Männer“

    …ist ein historischer Rechts- und Kulturgrundsatz aus der Rechtsgeschichte der Germanen und des europäischen Mittelalters. Es beschreibt ein kollektives gesellschaftliches Statussymbol, das sich in antiken Quellen und frühmittelalterlichen Gesetzestexten (wie dem Stammesrecht der Bayern, der Lex Baiuvariorum) widerspiegelt.

    Der historische Hintergrund

    Die Germanen: Bereits der römische Historiker Tacitus beschrieb in seiner Schrift Germania, dass freie germanische Krieger und Stammesführer ihr Haar als Zeichen ihrer Würde und Unabhängigkeit stolz lang wuchsen ließen.

    Die Merowinger: Besonders berühmt für diesen Brauch waren die fränkischen Könige (die Merowinger), die auch als die „Langhaarigen Könige“ (reges criniti) bekannt waren. Bei ihnen war die lange Mähne das direkte Symbol der Herrschermacht.

    Gegensatz zu Unfreien: Sklaven, Leibeigenen und Gefangenen wurde das Haar geschoren. Kurzes Haar galt daher über Jahrhunderte hinweg als Zeichen der Unterwerfung, der Unfreiheit oder eines niederen Standes.

    Tragen Richter und Anwälte langhaarige Perücken, um zu zeigen, dass sie entweder freie Männer seien oder über die Unfreien erhaben sind?

    Nein, das Tragen von Richterperücken hat historisch keinen Bezug zum germanischen Grundsatz des freien, langhaarigen Mannes.

    Die Perücke im Gerichtssaal – die heute vor allem noch im britischen Rechtssystem (Common Law) und einigen ehemaligen Kolonien üblich ist – entstand im 17. Jahrhundert aus reinen Mode- und Hygienegründen. Sie war ein Symbol des europäischen Adels und des Bürgertums, nicht der altgermanischen Stammesrechte.

    Die wahren Gründe für die Richterperücke

    Die Einführung der Perücken (Perukes) in der Justiz lässt sich auf konkrete historische Ursachen zurückführen:

    Die Mode des Adels: König Ludwig XIV. von Frankreich verlor früh sein Haar und machte die pompöse Perücke im 17. Jahrhundert in ganz Europa zum Statussymbol der Oberschicht. König Karl II. brachte diesen Trend nach England. Richter und Anwälte übernahmen die Perücken schlicht, weil sie zur gehobenen Gesellschaft gehörten und „schick“ sein wollten.

    Hygiene und Krankheiten: Im 17. Jahrhundert grassierte in Europa die Syphilis. Ein Hauptsymptom war Haarausfall. Zudem litt die Bevölkerung stark unter Kopfläusen. Man rasierte sich das Echthaar ab und trug stattdessen Perücken, die man leichter reinigen oder pudern konnte.

    Anonymität und Gleichheit: Als die Perücken im Alltag des 18. Jahrhunderts wieder aus der Mode kamen, behielt die Justiz sie ganz bewusst bei. Sie dienten nun als Uniform. Die Perücke gleicht das Aussehen der Juristen an und verbirgt Alter, Herkunft oder Geschlecht. Zudem schützte sie Richter vor Racheakten, da sie außerhalb des Gerichts ohne Perücke schwerer zu erkennen waren.

    Warum gibt es lange und kurze Perücken?

    In Großbritannien unterscheidet man auch heute noch nach dem Status, was jedoch nichts mit Sklavenhaltern zu tun hat:

    Kurze Perücken (Bob-wigs): Werden von Anwälten (Barristers) und Richtern im täglichen Gerichtsalltag getragen.

    Lange Perücken (Full-bottomed wigs): Diese schulterlangen Perücken sind heute rein zeremoniellen Anlässen vorbehalten (z. B. der Eröffnung des Gerichtsjahres)