Oder haben Viele während der Operation „COVID“ erkannt, wie wertvoll ihre Nachbarn sind?
Man lebt viel ruhiger, wenn man offen, direkt und ehrlich ist.
Warum?
Weil die Leute einen dann meiden!
(Klaus Kinski)
2019, vor der Corona-Krise, gaben 76 Prozent der US-Amerikaner an, dass ihre lokalen Nachbarschaften (»Communities«) für sie einen Wert in ihrem Leben hatten.
2026 ist dieser Wert auf dramatische 19 Prozent abgesunken.
Kollaps von sozialen Bindungen
Eines der vielleicht drängendsten gesellschaftlichen Probleme, das auch in Deutschland noch immer journalistisch unterberichtet ist und stiefmütterlich behandelt wird, ist der Kollaps von sozialen Bindungen, »Third Spaces«, Nachbarschaften und persönlicher Interaktion, was einhergeht mit Isolation, Vereinsamung und dem Rückzug in Online-Welten.
Third Places: Orte für Gemeinschaft und gegen Einsamkeit
Das Phänomen firmiert unter dem Oberbegriff »Community Collapse«. Ich fand dieses Gesprächssegment aus dem jüngsten Gespräch zwischen Nick Fuentes und Hunter Biden bei »Channel 5« sehr interessant, weil sich daran zeigt, dass die Kritik an der hyperliberalen Jetztzeit-Gesellschaft und dem Zerfall von sozialen Bindungen sowohl von rechts als auch von links sehr einleuchtend begründet werden kann – und dass jene Diffusion von menschlichen Strukturen im Lokalen in der Tat ein riesiges Problem ist, der einen ganzen Rattenschwanz an weiteren Problemen zur Folge hat.
Das ganze Gespräch, bei dem ein radikal rechter Influencer und der Sohn von Präsident Joe Biden 90 Minuten miteinander auf Augenhöhe sprechen, ist literally schon wieder interessanter als 99 Prozent der Tschandala-Formate in Deutschland. Hier nachzusehen: https://twitter.com/groyper_quant/status/2080745154999124259/video/1