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Erde-Sonne-Abstand verändert Jahreszeiten in 22.000-jährigem Zyklus deutlich

    Der Abstand zwischen Erde und Sonne ändert sich im Laufe des Jahres langsam, da die Erdbahn leicht elliptisch ist. Gegenwärtig ist die Erde bei ihrer größten Annäherung – dem Perihel. Genau dann ist sie etwa fünf Millionen Kilometer näher an der Sonne als an ihrem weitesten Punkt – dem Aphel. Infolgedessen ist das Sonnenlicht im Perihel etwa sieben Prozent intensiver.

    Wissenschaftler der Berkeley University (Kalifornien, USA) zeigten jüngst, dass diese geringfügige jährliche Veränderung einen großen Einfluss auf den Jahreszyklus der kalten Zunge haben kann. In der Forschung gilt jedoch die Neigung der Erdachse, die auch unsere Jahreszeiten verursacht, als Ursache für den Jahreszyklus der kalten Zunge.

    „Wir lernen schon in der Grundschule, dass die Jahreszeiten durch die Neigung der Erdachse verursacht werden. Das ist sicherlich richtig und wird seit Jahrhunderten gut verstanden. Obwohl die Auswirkung des Abstands zwischen Erde und Sonne ebenfalls bekannt ist, scheint dessen ‚Entfernungseffekt‘ eine wichtigere Auswirkung auf das Klima zu haben, als bisher bekannt ist.“

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